Im Keller zum Laufen gebracht…

Demian und Laurenz, zwei der Gründer von Webling

Schon immer standen Vereine vor ähnlichen Herausforderungen wie heute: Die Vereinsverwaltung nimmt viel Zeit in Anspruch. Daten und Adressen häufen sich an, der Überblick wird schwierig, Amtswechsel und -übergaben machen die Zusammenarbeit im Vorstand nicht einfacher. Doch dafür gibt es Lösungen. Webling zum Beispiel. Vier Schweizer Freunde nahmen sich vor 15 Jahren der Probleme an und schufen eine Software, die Vereinen die Arbeit erleichtern sollte. Und wie es sich für Tüftler gehört, wurde die erste Version der neuen Software im Keller programmiert. Die Software beschränkte sich damals auf die Verwaltung von Mitgliederdaten und Filterfunktionen. Rasch fanden befreundete Vereine jedoch Gefallen daran und brachten ihre Wünsche und Ideen mit ein. Die Vereinssoftware wurde stetig erweitert. Und um das Tool möglichst vielen Vereinen und zur Verfügung stellen zu können, gründeten die vier Winterthurer 2008 die uSystems GmbH, das Unternehmen hinter Webling. Was im Keller der vier Firmengründer begann, ist heute hochprofessionell: Tausende Vereine, nicht nur in der Schweiz sind von der Einfachheit und Effizienz von Webling überzeugt. Wir haben mit Demian und Laurenz, zwei der Firmengründer, gesprochen und sie zu ihrem Produkt befragt und wie es sächsischen Vereinen nützen kann.

Gemeinsam ins Ziel: Familienfreundliche Lauf- und Triathlon-Events in Sachsen

Wenn Turnschuhe über den Asphalt flitzen, Kinder mit einem breiten Grinsen ins Ziel laufen und Eltern zusammen mit ihren Kids sportliche Momente teilen, dann entsteht genau diese besondere Atmosphäre, die familienfreundliche Sportevents ausmacht. In Sachsen hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Immer mehr Veranstaltungen richten sich gezielt an Familien und schaffen Erlebnisse, bei denen Bewegung, Spaß und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Viele Events sind inzwischen so organisiert, dass wirklich alle auf ihre Kosten kommen – mit passenden Startzeiten, eigenen Kinderläufen und kleinen Extras rund ums eigentliche Rennen. Warum solche Events für Familien so gut funktionieren Sportveranstaltungen sind für Familien viel mehr als nur ein Wettkampf. Für Kinder sind sie oft der perfekte Einstieg in die Bewegung – ganz ohne Druck. Sie erleben Sport als etwas Positives und nehmen diese Erfahrung mit. Ein wichtiger Punkt dabei: Kinder schauen sich viel von ihren Eltern ab. Wenn Mama oder Papa selbst aktiv sind oder sich für solche Events begeistern, wirkt das ansteckend. So entstehen ganz nebenbei gesunde Gewohnheiten. Dazu kommt die entspannte Stimmung. Kein Schulstress, keine Termine – stattdessen Musik, Menschen, gute Laune. Kinder lernen dabei spielerisch Dinge wie Fairness, Teamgeist und auch, wie man mit Gewinnen oder Verlieren umgeht. Und ganz ehrlich: Gemeinsam draußen aktiv zu sein schlägt jeden Nachmittag vor dem Bildschirm. Es tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch dem Familienzusammenhalt.

Jede Spende hilft! Laufend gegen Krebs geht ins 16. Jahr

2010 wurde in Leipzig der erste Lauf gegen Krebs durchgeführt. Heute kann man zusätzlich in Chemnitz und Dresden laufen und dabei Gutes tun. Die Idee hinter „Laufend gegen Krebs“ ist es, sich mit Betroffenen zu solidarisieren, zur Krankheit zu informieren und Spenden für Projekte zugunsten von Krebspatienten zu sammeln. Die Teilnehmer laufen so viele Runden bzw. Meter wie sie wollen oder mögen. Bei „Laufend gegen Krebs“ gibt es keine Startgebühr, sondern jeder Teilnehmer spendet selbst einen Betrag pro Runde (bzw. zurückgelegte Strecke) oder er sucht sich einen Sponsor, der einen Betrag für die zurückgelegte Strecke spendet. Auch das Spenden eines fixen Betrags ist möglich. Wir sprachen mit dem Orgateam von Laufend gegen Krebs: Wie kam es zur Idee der „Laufend gegen Krebs“ Läufe? Gab es einen Anlass und wo fand der erste Lauf statt? Laufend gegen Krebs startete zunächst in Leipzig. Die Idee war dabei, einen eigenen sächsischen Spendenlauf zum Thema Krebs ins Leben zu rufen, wie es ihn zum Beispiel in den USA mit „Relay For Life“ oder in Deutschland mit “Lauf ins Leben“ gibt. Ein engagiertes Projektteam entwickelte die Idee von Laufend gegen Krebs, sodass wir hier 2010 den ersten Lauf durchführen konnten. Wofür werden die Einnahmen verwendet und fließen sie vollständig in den Spendenzweck ein? Alle Reinerlöse aus der Veranstaltung kommen zu 100% den Projekten zugute. Inzwischen sind die Laufbahnen bei Euch ja immer gut gefüllt. Wir waren schon in Chemnitz und Leipzig jeweils 2024 dabei und da ist es schon recht kuschelig gewesen. War das von Anfang an so? Oder gab es einen Punkt von dem an es einfach lief? Wir sind froh, dass wir mit Laufend gegen Krebs so eine gute Wahrnehmung erreicht haben. Das war natürlich nicht immer so. Wir begannen mit sehr wenigen Teilnehmern, konnten aber erfreulicherweise stetig wachsendes Interesse verzeichnen. Am Anfang wurden die Runden zum Beispiel per Hand durch ehrenamtliche Unterstützung per Strichliste am Streckenrand gezählt. Ein Wendepunkt war sicher, als wir die elektronische Rundenzählung eingeführt haben.